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Politik · Klasse 8–10

Europäische Union: Wer in der EU entscheidet

27 Staaten, gemeinsame Regeln: Du lernst, warum es die EU gibt, wer dort entscheidet, wie ein EU-Gesetz entsteht und was es im Alltag bedeutet.

0 von 9 Aufgaben gelöst

Dein neues Handy lädt mit USB-C, im Urlaub in Spanien surfst du ohne Roaming-Aufschlag, und mit einem Austausch kannst du ein paar Wochen in einem anderen EU-Land zur Schule gehen. All das hat mit der Europäischen Union zu tun. Aber wer entscheidet dort eigentlich?

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Nach dem Zweiten Weltkrieg wollten europäische Staaten den Frieden sichern, indem sie wirtschaftlich eng zusammenarbeiten. Heute kommen Aufgaben dazu, die ein Staat allein kaum lösen kann: Klimaschutz, Handel, Datenschutz. Die EU ist ein Zusammenschluss von 27 selbstständigen Staaten, die für bestimmte Aufgaben gemeinsame Regeln beschließen.

JahrEreignis
1951Sechs Staaten gründen die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl
1957Römische Verträge: Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG)
1993Der Vertrag von Maastricht tritt in Kraft: Die EU entsteht
2002Der Euro wird als Bargeld eingeführt
2009Der Vertrag von Lissabon tritt in Kraft
2020Großbritannien tritt aus – seitdem 27 Mitglieder

Merke: Die sechs Gründungsstaaten: Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande.

Teste dich

LeichtWelches Beispiel zeigt am besten, warum Staaten in der EU zusammenarbeiten?

Alles auf einen Blick

Europäische Union

  • Mitglieder

    27 Staaten seit 2020

  • Ursprung

    Frieden sichern nach dem Zweiten Weltkrieg

  • Gesetze

    Kommission schlägt vor, Parlament und Rat beschließen

  • Richtung

    Europäischer Rat der Staats- und Regierungschefs

  • Alltag

    Binnenmarkt, Roaming, USB-C, Freizügigkeit

  • Abgrenzung

    EU ist nicht Eurozone oder Schengen

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Eine Nachrichtenmeldung einordnen

  1. 1Meldung (erfunden): „Parlament und Rat einigen sich auf strengere Regeln für Einwegverpackungen.“
  2. 2Wer hat vorgeschlagen? Die Kommission – sie hat das Vorschlagsrecht.
  3. 3Wer beschließt? Parlament (vertritt die Bürger) und Rat der EU (vertritt die Regierungen) gemeinsam.
  4. 4Warum EU-Ebene? Verpackte Waren werden über Grenzen gehandelt – das spricht nach dem Subsidiaritätsprinzip für eine gemeinsame Regel.
  5. 5Wirkung: Als Verordnung gälte sie direkt, als Richtlinie müsste Deutschland sie erst in eigenes Recht umsetzen.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Die EU hat heute Mitgliedstaaten. Neue EU-Gesetze schlägt vor. Das Europäische Parlament wird .

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Europäische Union

LeichtWie viele Mitgliedstaaten hat die EU?
MittelWer schlägt im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren neue EU-Gesetze vor?
SchwerDeine Klasse fährt in die Schweiz. Welche Aussage stimmt?

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